Barockschloss

eBook: Ich wünscht ich wär…

Lachende Sonne in Zeilitzheim“Ich wünscht ich wär” ist ein Märchen für Kinder. Alexander hat einige seiner Fotos vom Schloss und vom Schlossgarten dazu gefügt. So ist es eine Geschichte geworden, in die Zeilitzheimer Wirklichkeit eingebunden. Imagination und Realität mischen sich, wie meist im Leben. Die Geschichte und die Fotos finden Sie im Link unten.

“Der Zauber der Alten Welt” – so steht es auf manchen unserer Broschüren. Alte Welt bedeutet für uns: Altes, das gut ist, bewahren. Authentisch bleiben, Originales so gut wie möglich reparieren, erhalten. Und Zauber: Wenn es Morgen wird und sich über dem Garten und der angrenzenden Flur der Nebel hebt; wenn die Amsel auf dem hohen Dachfirst lauthals schmettert, wenn die Frösche am Teich quaken. Wenn der Flieder blüht und die Kübelpflanzen wieder in den Schlosshof einziehen. Zauber ist etwas Einfaches für alle, die sich wundern und freuen können.

Und wie wohnt man in der Alten Welt? Ohne Fernsehgerät; in Zimmern mit Stuckdecke und Türen mit “geohrten” Profilen. Öfters mit Blick in den Arkadenhof mit dem plätschernden Brunnen vor den Toren oder in den Schlossgarten mit Röslein rot und anderem Blühenden. Mobiltelefon und Notebook sollten Sie ruhig mal zu Hause lassen und horchen. Vielleicht singt ja noch die Nachtigall. Oder knarzen die Balken? Fliegen Fledermäuse lautlos über den Hof oder eine Eule übers Dach?

Uralt ist fast alles im Märchen. Unser Schloss ist uralt. Die Robinie im Park, die Kastanie am Eck, die Weide am Teich. (Ach, die hat gezaubert; sie ist erst 30 Jahre alt und ist in so kurzer Zeit so riesig geworden). Sie lassen uns an Dauer glauben – es sollte alles ewig so bleiben. Die Buchshecken, die formgebend und immergrün – immer grün – die vier Karrees im Garten säumen.

Heimlich ist so manches Eckchen im Garten. Hinter dem Schneeballbusch, unter dem Walnussbaum kann man unentdeckt träumen. Ist alles “wirklich”? Der Teich ist wirklich, auch das Wildentenpaar, das hier abends einfliegt und mit den Köpfchen im Gefieder schläft und Gastrecht genießt. Sind Nixenschlösser wirklich? Natürlich!  Es gibt ja auch Nixen. Eine, aus Stein, haben wir an unserem Hauptportal. Ihre zwei schuppigen Schwänze in den Händen schaut sie ungerührt  geradeaus in das Dorf. Schon 330 Jahre ist sie hier. Möge ihr Blick das Schloss vor Ungemach bewahren! Und Abend- und Morgenröte sind wirklich, und der weiße Nebel wunderbar, und der nur halb zu sehende Mond. Wirklich wirklich? Oder doch ein Zauber? Verbirgt sich nicht jemand unter der Weide, den Mantel um sich geschlungen, und wartet auf den Liebsten? (Ach, er hat ja eine andere, oder er hat den Weg nicht gefunden, flüstert die Weide).

Wollen Sie es mal versuchen mit dem Zauber der Welt?

Marina v. Halem

Die bebilderte Geschichte als eBook (PDF): http://barockschloss.de/ebook.pdf

Autor: Marina von Halem

Marina von Halem, geb. von Richthofen, kümmert sich kontinuierlich um Bau- und Restaurierungsvorhaben und die ständigen Reparaturen im und am Schloss. Sie legte den Garten an, baute einen Beherbergungsbetrieb mit Gästezimmern auf und richtete die Säle für eine Bankettgastronomie ein. Sie plant die vielseitigen kulturellen Veranstaltungen, die unter Bezuschussung des Förderkreises Schloss Zeilitzheim stattfinden. Sie bemalt Porzellan und Kacheln (zu sehen in den Badezimmern des Schlosses), auch als Auftragsarbeit.

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