Am Sonntag, 22. März 2026 von 13 bis 17 Uhr veranstaltet der Förderkreis Schloss Zeilitzheim seinen antiquarischen Büchermarkt. Dieser findet im ehemaligen Gasthaus Zur Sonne am Schloss statt.
Großer Beliebtheit erfreut sich der Zeilitzheimer Büchermarkt wegen der großen Anzahl gut sortierter Bücher. Ehrenamtliche Helfer des Schloss-Förderkreises in Zeilitzheim bieten in den Sälen des Gasthauses Zur Sonne die dem als gemeinnützig anerkannten Verein gespendeten Bücher zum Verkauf an. Der Erlös kommt den Vereinszwecken (Unterstützung der Restaurierung des Schlosses und die Durchführung kultureller Veranstaltungen) zugute.
Zum Büchermarkt gibt es im Jagdsaal des Schlosses Kaffee und Kuchen. Auch die Weine des schlosseigenen Weinguts können verkostet werden.
Am Freitag, 26.9.2025 um 19:30 Uhr im Schloss Zeilitzheim:
Tournee Theater Stuttgart. Foto: Jim Zimmermann
Das Tournee Theater Stuttgart spielt das Theaterstück von Simon Stephens. Es geht in diesem fesselnden Kammerspiel nicht um die „Physik Heisenbergs“ – die nur wenige verstehen – sondern um die „Liebe“ – die niemand versteht! Beiden gemeinsam ist die „Unschärfe“ – irgendwie sind sie nie exakt beschreibbar. Eintritt: 15 Euro (Mit Unterstützung des Förderkreises Schloss Zeilitzheim)
Anmeldung ist NICHT erforderlich!
Der Autor Simon Stephens: „Ich habe noch nie ein Stück über zwei Figuren geschrieben, denen es zusammen besser geht als es jedem für sich allein ging.“ Der Physiker Heisenberg kommt nicht vor in dem Stück, das wie Ben Brentley in der New York Times am 13.10.2016 schreibt, den Zuschauer noch „beschäftigt, nachdem es schon längst zu Ende ist“, und es geht auch nicht um Quantenphysik. Simon Stephens, einer der – auch an deutschsprachigen Theatern – meistgespielten britischen Gegenwartsautoren, ist ein Meister, wenn es darum geht, einem Stück Rhythmus und Tempo zu geben. Bei der Kritikerumfrage von Theater heute 2006, 2007, 2008, 2011 und 2012 wurde er zum wichtigsten ausländischen Dramatiker gewählt. 2008 wurde sein Drama „Wastwater“ zusätzlich als ausländisches Stück des Jahres ausgezeichnet.
Unterschiedlicher kann es nicht sein, das Paar, dessen ungewöhnliche (Liebes-) Geschichte auf einem Bahnhof beginnt, als ein Mann scheinbar zufällig auf den Nacken geküsst wird. Und plötzlich „steht die Bühne unter Strom“ (B. Brentley). Sie, GEORGIE (Anfang 40, quirlig, impulsiv, gesprächig, kontaktfreudig und trotzdem einsam) beginnt, das pedantisch geordnete Leben von ihm, ALEX (Mitte 70, verschlossen und seit seiner einzigen großen Jugendliebe, die einen anderen heiratete, alleinlebend) durcheinander zu wirbeln. Während er mehr oder weniger befremdet und genervt auf die vielen Geschichten reagiert, die sie ungefragt über sich erzählt, ist er gleichzeitig gegen seinen Willen beunruhigt und fasziniert von der unbändigen Energie der charmanten Nervensäge. Dabei weiß er – ebenso wenig wie das Publikum -, welche der immer wieder anders erzählten Details aus ihrem Leben Realität sind, mit welchen sie ihn nur provozieren will und welche nur ihrer Phantasie entspringen. „Stephens mag Überraschungen, und „Heisenberg“ ist voll davon“, schreibt Alexis Soloski in The Guardian am 04.06.2015.
Und so merkt Alex irgendwann, dass die Begegnung offenbar doch kein Zufall war. Georgie verfolgt also einen Plan: „Ich habe kein Geld. Du schon.“ Hat sie sich nur verplappert oder ist sie wirklich eine Killerin, die es auf sein Geld abgesehen hat? Denn sie braucht Geld. Genauer gesagt: Sie braucht viel Geld. Exakt 15.000 Pfund. Ein Vertrauensbruch. Trotzdem gibt ihr Alex das Geld mit der verblüffenden Begründung: er hat Angst, „sich in sie zu verlieben“, und er „will nicht, dass das passiert“. Zwei Monate später klingt das Stück mit einem zauberhaft poetischen Happy End aus, dem man sich nicht entziehen kann und nicht entziehen will. In wunderbarer Unbesorgtheit lässt der von Georgie „psychopathisches Gewohnheitsmonster“ genannte Alex sich zum ersten Mal in seinem Leben auf ein Abenteuer ein und fährt mit ihr nach New Jersey, um dort ihren Sohn zu suchen. Und so sind in diesem wunderbaren modernen Märchen Alex und Georgie in einem Moment unerwarteten Glücks während eines ohne Musik getanzten Tangos nicht mehr nur durch ihre Einsamkeit verbunden. In „Heisenberg“, diesem wunderbar melancholischen, modernen Märchen, nähert sich Dramatiker Stephens seinen Personen mit Verständnis, Neugier, Nachtsicht und Zärtlichkeit. Und er findet mit Georgie und Alex zwei Figuren, die man im Theater schon lange nicht mehr gesehen hat. Sie verzaubern den Theaterbesucher nicht nur durch ihre Widerspenstigkeit, sondern auch durch ihre ganz eigene Weise, mit der sie um die Verwirklichung ihres Traums vom privaten Glück kämpfen.
30. Juli 2025
von Alexander von Halem Kommentare deaktiviert für Blues & Boogie Konzert mit Thomas Scheytt
THOMAS SCHEYTT – Piano Solo (Zweifacher Gewinner des German Blues Award) Sonntag, 03.08.2025 – 17:30 Uhr Schloss Zeilitzheim (Jagdsaal) Einlass 17 Uhr/ Reservierung+AK: 20 EUR Reservierung: www.thomas-scheytt.de
Thomas Scheytt (Foto: Martin Seigel)
26. Juli 2025
von Alexander von Halem Kommentare deaktiviert für Hallo Klaus Bruns
Hallo Klaus Bruns, der heute eine 3-Sterne Bewertung abgegeben hat, weil er für den Weinverkauf niemanden vor Ort vorfand: Ja, es stimmt. Wir sind nicht immer vor Ort. Als Winzer bin ich oft auch im Weinberg. Manchmal habe ich aber auch einfach privat etwas vor mit der Familie. Und manchmal sind wir sogar außer Haus (wie z.B. heute in Bamberg, in einer Vinothek mit unserem Wein).
Es hilft sicherlich eine vorherige Kontaktaufnahme (per E-Mail, oder telefonisch), um uns zuverlässig anzutreffen. Die Bestell-Hotline Nummer wird sogar auf mein Mobiltelefon weiter geleitet. Wenn ich so angerufen werde, kann ich in der Regel innerhalb von 10-15 Minuten aus dem Weinberg wieder im Schloss an der Theke in der Eingangshalle stehen.
Dass dieses Erlebnis, mich nicht anzutreffen, für Sie so traumatisch gewesen ist, dass Sie eine (fast) negative Bewertung hinterlassen haben, ehrt mich natürlich. Es bedeutet: Sie wollten zu uns, haben uns aber nicht erreicht, und das war blöd so.
Wie lösen wir das in Zukunft? Können Sie uns vielleicht kurz anrufen oder anmailen, bevor Sie dann unnötigerweise vor verschlossener Tür stehen? Ich würde Sie nämlich wirklich gerne kennen lernen und Wein verkaufe ich Ihnen natürlich auch gerne.
25. Mai 2025
von Alexander von Halem Kommentare deaktiviert für Es geht wieder los! Konzert und Weinberg.
Nach einem gefühlt langen Winter ging es Anfang Mai endlich wieder los mit einem Konzert im Schloss. Jetzt am Wochenende hatten wir wieder eine wunderbare Gruppe im Hause, die uns regelmäßig besucht und detailgetreu die Zeit um 1804 nachspielt in Garderobe, Verhalten, und allem, was dazu gehört. Das ist immer eine große Bereicherung für das Leben im Schloss und ich danke den Teilnehmern und Organisatorinnen (you know who you are) herzlich für die Treue und den Besuch, der dem Fortbestand des Schlosses hilft.
Das nächste Konzert steht am 13. Juni vor der Tür. Ich werde berichten, sobald ich mich von den Zwängen der liegen gebliebenen Büroarbeit befreien kann und von den Zwängen, die mir die Natur auferlegt: Im Weinberg geht es nämlich hoch her. Wir kämpfen zeitlich gegen den Austrieb (die Rebstöcke wollen ordentlich ausgebrochen sein) und gegen das Wetter (alle Triebe müssen gebändigt und gesteckt sein, so daß Wind und Wetter diese nicht mitsamt der potentiellen Ernte zum Umknicken bringen). Das hat also höchste Priorität, im Moment. Die Natur fordert immer ihr Tribut (und schert sich nicht um unsere belanglosen, gesellschaftlichen Sperenzien).
Ich (und die ganze Familie) freut sich über Ihren Besuch! Zum Konzert oder zum Schlosscafé, das bald wieder laufen soll.
8. Mai 2025
von Alexander von Halem Kommentare deaktiviert für Konzert „In Memoriam Johannes Brahms“ am Freitag, 8. Mai 2025 im Schloss
Foto: Duo Vortisch-Stralendorff (Foto: Rudolf Winter)
Romantisches Konzert für Klarinette und Klavier im Schloss Zeilitzheim Duo Vortisch-Stralendorff gastiert mit Werken von Brahms und anderen Komponisten der Romantik
Der Förderkreis Schloss Zeilitzheim lädt zu einem Konzert romantischer Musik ins Barockschloss Zeilitzheim am Freitag, 9. Mai 2025 ein. Konzertbeginn ist um 19:30 Uhr.
Das „In Memorium Johannes Brahms“ betitelte Konzert im Schloss Zeilitzheim umfasst Werke von der Frühromantik bis zu Brahms‘ letzten Instrumentalwerk. Liedern des Frühromantikers Carl Baermann für Klarinette und Klavier folgt das „Nacht-Werk“ der Hochromantik aus der Sonate für Violoncello und Klavier op. 52 von Heinrich von Herzogenberg (arrangiert für Klarinette und Klavier). Umrahmt wird dieses Werk von den sehr gegensätzlichen und kontrastreichen Rhapsodien Brahms‘ op. 79, die Brahms Elisabeth von Herzogenberg widmete. Mit Elisabeth und Heinrich von Herzogenberg verband Brahms eine lebenslange Freundschaft. Als weiteren Höhepunkt des Abends hören Sie mit der unübertrefflichen Klarinettensonate op. 120 Nr. 2 das letzte Instrumentalwerk des „vollendeten Romantikers“ Brahms, das ganz im Zeichen seines versöhnlichen Abschieds von Werk und Leben steht.
Das Duo besteht aus den Musikern Felicitas Vortisch, Klarinette und Heiko Stralendorff, Klavier (München).
Anmeldung ist nicht erforderlich. Einlass ist ab 19 Uhr. Karten sind zu 15 Euro pro Person an der Abendkasse erhältlich.
Informationen: Marina von Halem Tel. 09381-9389 www.barockschloss.de info@barockschloss.de
25. November 2024
von Alexander von Halem Kommentare deaktiviert für Antiquarischer Büchermarkt
Am Sonntag, 8. September 2024, ist das Schloss im Rahmen des Tages des offenen Denkmals von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr stellt Vorsitzender Bernd Schmidtchen den Förderkreis Schloss Zeilitzheim und die Stiftung vor. Darauf folgt eine Schlossführung.
Ab 14 Uhr ist das Schlosscafé im Jagdsaal geöffnet. Erlöse kommen dem Schloss Förderkreis zugute.
Über Ihren Besuch würden wir uns freuen!
22. August 2024
von Alexander von Halem Kommentare deaktiviert für Bücherstube am Weinfestsonntag geöffnet
Am Sonntag, 25. August 2024, ist die Bücherstube des Schloss Förderkreises im Gasthaus Zur Sonne am Zeilitzheimer Marktplatz von 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Erlöse des Büchermarktes kommen dem als gemeinnützig anerkannten Förderkreis Schloss Zeilitzheim zugute. Hier finden Sie in den Sälen des ehemaligen Gasthauses viele Bücher: Kinder- und Jugendbücher, Taschenbücher (nach Verlagen sortiert), Sachbücher sortiert nach Themenbereichen, Belletristik grob alphabetisch sortiert…
8. Mai 2024
von Alexander von Halem Kommentare deaktiviert für Der Musikstreit des 19. Jahrhunderts
Große Klaviermusik des 19. Jahrhunderts steht auf dem Programm dieses besonderen Konzertabends mit dem Pianisten und Rezitator Christoph Soldan. Die beiden Protagonisten Brahms und Liszt stehen dabei stellvertretend für ganz unterschiedliche ästhetisch – musikalische Auffassungen. Liszt komponierte zumeist nach literarischen Vorbildern. Er, der Schöpfer der symphonischen Dichtung, widmete sich damit dem, was wir allgemein als Programmmusik bezeichnen. Brahms hingegen sah sich in der Tradition Beethovens und zog es vor, Musik als absolute Musik zu begreifen. Daß wir heute beide Komponisten als Schöpfer genialer Musik betrachten, zeigt Christoph Soldan am Beispiel von Brahms Händelvariationen und der „années de pélérinage“ von Liszt. Er wird das Programm erläutern und dabei die Werke und Komponisten seinem Publikum nahebringen.
Christoph Soldan – Foto: Roman Huzior
Programm
Johannes Brahms (1833 – 1897): Variationen über ein Thema von Händel opus 24
Franz Liszt (1811 – 1886):
“Sposalizio” (année de pèlerinage)
“au bord d úne source” (année de pèlerinage)
“les jeux d´eau à la villa d´este (année de pèlerinage)
“Angelus” (année de pèlerinage)
Christoph Soldan
Der 1964 geborene Pianist studierte bei Prof. Eliza Hansen und Christoph Eschenbach an der Hamburger Musikhochschule. Der Durchbruch zu einer regen, internationalen Konzerttätigkeit gelang durch eine gemeinsame Tournee mit Leonard Bernstein im Sommer 1989. Der weltberühmte Dirigent äußerte sich über Christoph Soldan: „Ich bin beeindruckt von der seelischen Größe dieses jungen Musikers.“ Seitdem hat Soldan innerhalb zahlreicher Tourneen mit namhaften Orchestern in ganz Europa konzertiert. Tournee mit Klavierabenden im Oktober 1997 in Mexico und weiteren Ländern Mittelamerikas. Im August 1998 Debut in Salzburg und im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, im Mai 1999 im Leipziger Gewandhaus. Im März 2000 drei Klavierabende in Japan. Rundfunk- und Fernsehproduktionen beim Hessischen Rundfunk, dem Deutschlandfunk, bei SWR, ORF und ZDF. Der Bayerische Rundfunk zeichnete seinen Klavierabend in der Münchner Residenz im Oktober 1998 und sein Konzert in den Musiktagen Bad Brückenau im Mai 1999 live auf. Weitere Live- Mitschnitte bei Radio Bremen und dem Bayerischen Rundfunk im Sommer 2002. Von 1996 bis 2006 spielte Christoph Soldan sämtliche Klavierkonzerte Mozarts zusammen mit Cappella Istropolitana, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und der Schlesischen Kammerphilharmonie Kattowitz ein. Der Konzertzyklus wurde im Januar 2006 mit den Klavierkonzerten für 2 und 3 Klaviere abgeschlossen.
Das Pas de Deux für Tanz und Klavier – „Momente eines Lebens“ – entwickelte er zusammen mit der Tänzerin und Choreographin Stefanie Goes. Dieses abendfüllende Bühnenwerk erlebte im Mai 2000 seine Premiere in Stuttgart und hat sich seitdem stetig verändert. Es entstanden bis heute insgesamt 7 unterschiedliche Versionen. Seit dem Jahr 2000 arbeitete Christoph Soldan regelmäßig mit dem Schriftsteller Peter Härtling zusammen, mit dem er gemeinsam Lesekonzerte aufführte. Im Frühjahr 2001 Klavierabende in Hamburg und Berlin sowie Konzerte im Rahmen des Prager Frühlings und mit der Baden- Badener Philharmonie. Im September 2002 Live – Einspielungen im Augsburger Mozartsommer und im Kloster Maulbronn. Im Januar 2004 Premiere des neuen Tanzstücks „Etwas von Menschen und Engeln“, anschließende Tournee durch Südafrika. Seit 2007 Tätigkeit als Dirigent im Zusammenhang mit der Aufführung der Klavierkonzerte Bachs und Mozarts. Aktuell stehen Klavierabende, Lesekonzerte, Konzerte für Kinder, verschiedene Tourneen mit insgesamt 5 Klavierkonzerten Mozarts, Brahms Klavierquintett opus 34, Schuberts „Forellenquintett“, Chopins e- moll Klavierkonzert, Ravels G- Dur Konzert in Bulgarien, Ungarn, Mazedonien, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Belgien und Österreich auf dem Spielplan.
1994 gründete Christoph Soldan ein Kammermusikfestival im Hohenloher Land: die Schubertiade auf Schloß Dörzbach, deren Leiter er bis 2007 war. 2007 eröffnete er ein eigenes Theater in Dörzbach an der Jagst, in dem diese Konzertreihe bis 2023 fortgesetzt wurde. Christoph Soldan ist künstlerischer Leiter mehrerer Konzertreihen innerhalb Deutschlands wie zum Beispiel der „Meisterkonzerte Bacharach“ und des „Goldenen Oktobers Schwandorf“. Die Deutsche Presse beschreibt Christoph Soldan als eine Künstlerpersönlichkeit, die sich im Gegensatz zu einer rein technisch- virtuosen Ausrichtung mit der geistigen Dichte und der seelischen Dimension eines Kunstwerkes auseinandersetzt. Dieser Anspruch an die Musik und an sich selbst ist heutzutage recht selten geworden.