Barockschloss

Barockschloss: Das Brettspiel

Barockschloss: Das Spiel„Barockschloss: Das Spiel“ basiert auf dem Leiterspiel, bei dem Spielfiguren auf einem Spielfeld mittels Würfelwurf im Zufallsprinzip vorrücken und mittels darauf abgebildeten Leitern mal vor und mittels Rutschen/Schlangen mal zurück geworfen werden (im Britischen Original heißt das Spiel „Snakes and Ladders“ bzw. im nordamerikanischen Sprachraum „Chutes and Ladders“). Den Bezug zum Schloss stellt von Halem durch 26 auf dem Spielfeld abgebildte Fotos her. Im Anhang der Spielanleitung kann man nachlesen, was hinter jedem Motiv steckt. Es sind neben Abbildungen der Festsäle und Gästezimmer des kleinen Kultur- und Hotelbetriebs viele Fotos aus dem Schlossgarten enthalten.

Als optionales Spielelement hat von Halem die bunten Spielfiguren vier historischen Persönlichkeiten des Schlosses zugeordnet. Wer auf dem durch ein Wappen der Persönlichkeit der eigenen Spielfigur markierten Spielfeld landet ist im Vorteil und kann ganz nebenbei etwas über die Geschichte des Schlosses und seiner bisherigen Bewohner erfahren. Wichtig war laut eigener Aussage des Schlossherrn, der selber zwei Kinder hat, dass das Spiel auch kindgerecht ist. So kann man es auch ganz ohne das optionale Spielelement spielen. Die Kinder erfreuen sich dabei an den Fotos, die auch die beiden Schlosskater abbilden. Ganz nebenbei lernen kleinere Kinder die Zahlen des Würfels und größere Kinder können die Zahlen von eins bis hundert üben.

Möglich wurde die Entwicklung und vor allem die Bekanntmachung des Spiels durch einen kürzlich gestarteten Spieleverlag in Berlin, spieltz.de, der Spieleentwicklern eine Plattform im Internet bietet. Die Spiele, die man nur online bestellen kann, werden erst dann im sogenannten „print on-demand“ Verfahren auch als Einzelstück gedruckt und zugestellt. Innovativ ist das Material, auf dem die Spiele des Verlags gedruckt werden: LKW-Plane. Der Begriff „Brettspiel“ ist somit nur im übertragenen Sinn richtig. Diese Spiele können gerollt aufbewahrt werden und sind durch die Folie abwischbar, was für den Schlossherrn, der das Spiel mit seinen beiden Töchtern getestet hat, einen Vorteil beim Einsatz mit Kindern darstellt. Auch können die Spiele so leicht in Rollen gepackt, mit der Spielanleitung, Spielfiguren und Würfeln versehen werden und per Post oder Paketdienst verschickt werden. Das Schloss-Spiel ist in drei Größen erhältlich (30×30 cm, 42×42 cm und 50×50 cm).

Die Idee, das Schloss-Spiel auf dem klassischen Leiterspiel zu basieren, kam von einer regelmäßigen Leserin des Schlossblogs, einem Online-Tagebuch, das Alexander von Halem zu den Geschehnissen im Schloss und dem Dorf schreibt. Maria Shipley aus Oberursel im Taunus, war Hotelgast im Schloss gewesen und hält seitdem den Kontakt mit dem Schlossherrn auch per Facebook aufrecht. Auf der Facebookseite des Schlosses teilte sie ihm die Idee per Kommentar mit. Somit wurde das Projekt gleichzeitig zu einem Gemeinschaftswerk, das seinen Ursprung in der Kommunikation zwischen dem Hotel und seinen Gästen hatte. „Social Media werden in dieser Hinsicht immer wichtiger“, so von Halem, der auch schon das Motiv für gedruckte Schlosspostkarten von Bloglesern auswählen ließ und regelmäßig die Leser in den sozialen Netzwerken nach ihrer Meinung zu bevorstehenden Projekten befragt.

Bestellt werden kann das Spiel im Spieltz-Shop.